halleluja


Update
Oktober 3, 2008, 14:35
Gespeichert unter: lolena en Salamana

Ja ich weiß- es hat lange gedauert bis zu meinem ersten offiziellen Salamanca- Bericht, aber ihr kennt mich ja… ich hab mir die Sache eben erstmal etwas genauer anschauen wollen ;-)

 

Also, mal zu den Eckdaten: Ich bin am 31. August von Bergamo nach Alicante geflogen, und hab dort einen Sprachkurs gemacht bis zum 13. September und dann noch eine Woche Sprachkurs in Salamanca mit der selben Schule. Alicante hat mit sehr gut gefallen, und JA das Leben in Spanien ist schon anders… :-)

Leider habe ich sehr wenige Fotos von Alicante, da ich erst in der zweiten Woche eine Kamera gekauft habe… Die Zeit dort ist sehr schnell vergangen und es hat mir dann schon leid getan, das ich nur so kurz da war, andererseits hab ich mich sehr auf Salamanca gefreut- da bleib ich schließlich etwas länger! und ehrlich gesagt war ich auch ein bissl nervös wie das mit WG- Suche und UNI klappen wird.

 

Nach 2 lustigen und (klimatisch!) tropenähnlichen Sprachkurs- Wochen in Alicante bin ich am 13.September mit dem Zug nach Salamanca (wo gerade die „Ferias“ waren; eine Art Kirchtag oder jedenfalls ein Fest das sich über die ganze Woche zieht. Die ganze Stadt war voller Leute und es gab sehr viele kleine Imbiss- Ständchen mit typischen Gerichten).

 

Während der Zugfahrt von Madrid nach Salamanca bin ich neben einer Gruppe von Junggesellen- Abschied- Feirern gesessen, was meine Spanisch- Kenntnisse dann doch sehr herausgefordert hat, weil in Alicante die Aussprache ziemlich anders ist. Vielleicht auch weil ich die Nacht zuvor nur 3 Stunden geschlafen habe, weil ich meinen Alicante- Abschied genießen wollte und morgens noch für den Sonnenaufgang aufgestanden bin (wir waren um 5 am Strand- die Sonne erst um 6.30!! so viel zum Thema vorher nachfragen…;-)

 

 

Meine Ankunft in Salamanca war auf jeden Fall filmreif: die dreiköpfige Truppe aus dem Zug hat mich auf ein Bier in die Bahnhofs- Bar eingeladen, wo ich nach Erklärung meiner Herkunft zum Jodeln gezwungen wurde (Nein, es war nicht besonders gut, aber sie können das ja eh nicht unterscheiden). Als wir aus dem Bahnhof kamen, wurde mir der Rest der etwa 30-köpfigen Männertruppe vorgestellt (natürlich jeder mit 2 Küsschen, wie es hier so üblich ist), alle mit Kastagnetten bewaffnet und schon gut drauf. Ich hab mich mit Mühe von dem Haufen losreißen können und nachdem ich 10 Minuten am Taxistand gewartet hatte, hab ich zwei alte Männer nach dem Weg gefragt… Einer der beiden hat mich begleitet, wusste aber selber nicht wo meine Straße war und hat deshalb jeden zweiten Passanten nach dem Weg gefragt- ich hinterher- trottelnd mit Megakoffer und Rucksack. Der alte Herr hatte zwar einen Stock, aber das hat er scheinbar im Eifer des Gefechts vergessen; es war ganz schön mühsam, ihm zu folgen. Nach unzähligen Straßenecken in Ratlosigkeit sind wir auf eine Gruppe 15- 16 – Jähriger Chicks gestoßen, die uns dann auch noch begleitet haben und nach dem Weg gefragt haben… Ich war total fertig mit Koffer usw. aber die Situation war echt so geil: Ein alter Mann mit Stock voraus, dann ungefähr 6 oder 7 Mädels und irgendwann die keuchende Marlene mit Koffer hinterher- watschelnd. Nach einiger Zeit hatte eines der Mädchen dann die glorreiche Idee, ein Taxi anzurufen. Ich war innerhalb von 5 Minuten auf der richtigen Strasse der Gastfamilie… 

Apropos Gastfamilie:

 

 Gastfamilie in Alicante

 

Die Situation in der ersten Gastfamilie in Alicante war anfangs ein bissl komisch (wegen familieninterner Diskussionen, die mich ja nichts angehen), aber zum Schluss hab ich mich dort doch sehr wohl gefühlt- es war sauber, das Essen war immer gut und zu mir waren sie sehr freundlich. In Salamanca hab ich nur einen Schritt in die Wohnung gemacht und hätte am liebsten gleich wieder umgedreht: Der Geruch hat mich fast umgehauen. Eine Mischung zwischen Mottenkugeln, ewig  nicht gelüfteten Räumen und verfallenem Putzmittel schoss mir in die Nase. Die Frau, etwa um die 65 und käsebleich, hat mich empfangen und bekocht, das Ergebnis ist in der Kategorie „fettig, batzig und versalzen“ zu verorten; das hat sich auch über die Woche nicht geändert. Graus oh Graus! 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 



Bienvenidos…
Oktober 3, 2008, 14:35
Gespeichert unter: 1, lolena en Salamana

… muchachos y muchachas!!

Meine Lieben! Hier könnt ihr Daheimgebliebenen oder Sonst-irgendwo-in-der-Welt-Rumgondelnen sogar aus der Ferne meine „vida española“ in all ihren Farben verfolgen ;-)

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besos españoles